Also available in English.

Berichterstattung 2026

Eine Auswahl an Berichten, Interviews und Beiträgen über das Kollapscamp:

Schreibt uns wenn was fehlt an presse@kollapscamp.de.

DER SPIEGEL
Reportage 10.08.2026

Linke Prepper im Kollapscamp: Im Workshop »Bleeding Control« bereiten sie sich auf den Ernstfall vor

Panorama-Reportage von Nora Gantenbrink über das Kollapscamp.

MAZ
Print & Online 10.08.2026

Kollapscamp bei Wittstock: Menschen bereiten sich auf den Umgang mit Krisen und Katastrophen vor

Bericht der Märkischen Allgemeinen (MAZ) vom Kollapscamp bei Wittstock.

MOZ
Online 10.08.2026

Nach der Klimabewegung: Proben für den Weltuntergang – zu Besuch bei linken Preppern

Reportage von Rebekka Wiese (Märkische Oderzeitung).

MSN
Video 07.08.2026

Kollapscamp 2026: 800 Teilnehmer lernen „Solidarisches Preppen“

Dasselbe MAZ-Video, veröffentlicht bei MSN.

MAZ
Video 07.08.2026

Kollapscamp 2026: 800 Teilnehmer lernen „Solidarisches Preppen“

Video der Märkischen Allgemeinen (MAZ) – auch bei MSN veröffentlicht.

rbb Brandenburg aktuell
TV 06.08.2026

Bericht vom Kollapscamp

Fernsehbeitrag in der Sendung Brandenburg aktuell (rbb) – auch in der ARD Mediathek.

ARD Mediathek
Video 06.08.2026

Kollapscamp bereitet auf Katastrophen vor

Derselbe rbb-Beitrag aus Brandenburg aktuell, in der ARD Mediathek.

DER SPIEGEL
Kolumne 06.08.2026

Warum gibt es trotz Hitze und Dürre keinen Aufschrei für mehr Klimaschutz?

Klima-Kolumne von Susanne Götze im Spiegel.

radioeins (rbb)
Radio 05.08.2026

Der Schöne Morgen – Gespräch mit Therese vom Kollapscamp

Live-Gespräch mit Therese über das Kollapscamp, moderiert von Marie Kaiser und Tom Böttcher.

nd
Online 04.08.2026

Solidarisch Preppen lernen

Reportage von Louisa Theresa Braun über solidarisches Preppen und das Kollapscamp – mit Gerriet.

coloRadio
Radio 27.07.2026

Montagsmagazin: Gespräch über das Kollapscamp

Interview mit Gerriet über das Kollapscamp im coloRADIO Montagsmagazin (Dresden).

MZ
Print & Online 23.07.2026

Preppen ohne Egoismus: Warum sich rund 1.000 Menschen in einem Camp auf Stromausfälle und Extremwetter vorbereiten

Reportage von Isabell Sparfeld (Mitteldeutsche Zeitung).

DIE ZEIT
Print & Online 21.05.2026

So könnten wir untergehen

WISSEN-Reportage über gesellschaftlichen Kollaps und solidarisches Preppen – u. a. mit dem Kollapscamp.

Radio evolve
Podcast 14.05.2026

Kommt der Kollaps – und was dann?

Podcast-Gespräch mit Gerriet. Nachhörbar auf YouTube.

Gesundheit aktiv
Print Ausgabe „OHNMACHT" #28, Frühjahr 2026

Ohnmacht besiegen: Bessere Katastrophen!

Interview von Alexander Capistran mit Gerriet vom Kollapscamp.

Krautreporter
Online 23.01.2026

In der Katastrophe retten dich Nachbarn, nicht die Dosensuppe

Reportage von Nicole Kauer über solidarisches Preppen – mit Zitaten von Gerriet.

Berichterstattung 2025

Beiträge über das erste Kollapscamp im August 2025.

mi-di
Online 2025

Resilienzfaktoren im Klimakollaps

CONTRASTE
Print November 2025

Der Kollaps kann kommen

Radio CORAX
Radio 10.09.2025

Das Ende der Hoffnungen als Anfang

taz
Online 05.09.2025

Nach dem Untergang geht's weiter

DGS e.V.
Online 04.09.2025

DGS Berlin auf dem KollapsCamp 2025

Friedliche Sabotage
Online 04.09.2025

Genoss*innenbeitrag: from Kollapscamp, with love

Table.Briefings
Online 04.09.2025

Klimabewegung: Warum sich Aktivisten auf den Klimakollaps vorbereiten

DIE ZEIT
Print 03.09.2025

Das Ende der Welt proben

Philosophen­stübchen
Online 03.09.2025

Overcome Dystopia / Dystopie überwinden

nd
Online 31.08.2025

Kollapscamp: Keine Weltuntergangsstimmung

taz
Online 24.08.2025

„Die Kollapsbewegung gibt mir Antrieb"

nd
Online 17.06.2025

„Wir verstehen die Katastrophe als strategischen Raum"

Dissens
Podcast 2025

Am Rande des Kollaps: Die Klimabewegung auf Selbstfindung beim Kollapscamp

WAS TUN?
Podcast 2025

Am Rande des Kollaps: Wie sich Aktivist*innen beim Kollapscamp auf solidarische Krisenpolitik vorbereiten

Bildmaterial

Diese Bilder vom Kollapscamp dürfen honorarfrei für die redaktionelle Berichterstattung über das Camp genutzt werden. Bitte gib den jeweils angegebenen Bildnachweis an. Ein Klick öffnet die Datei in voller Auflösung.

Kollapscamp 2026

Handgemaltes lila Schild mit der Aufschrift COLLAPSE am Wegrand Anfahrt zum Kollapscamp im Norden von Brandenburg.Foto: Birgit Franchy · CC BY 4.0 Person hält ein handbeschriebenes Schild mit einer Workshop-Frage hoch Fragen, die in Workshops bewegt werden.Foto: Birgit Franchy · CC BY 4.0 Ein Unterarm wird mit einer elastischen Binde verbunden Auf dem Kollapscamp üben Teilnehmende Wundversorgung für Notfälle.Foto: Birgit Franchy · CC BY 4.0 Teilnehmende üben in einem Zelt an Übungsmodellen das Stoppen von Blutungen Teilnehmende üben starke Blutungen zu stoppen.Foto: Marlene Hujer · CC BY 4.0 Zelte auf einer Wiese am Waldrand Workshops in Zelten auf dem Kollapscamp auf einer Wiese am Waldrand in Nordbrandenburg – hier üben Teilnehmende solidarisches Preppen und Hilfe in Katastrophen.Foto: Marlene Hujer · CC BY 4.0 Menschen versammeln sich in und vor großen weißen Zelten In den großen Zelten kommen Teilnehmende zu Workshops und Austausch zusammen und üben Hilfe in Katastrophen.Foto: Marlene Hujer · CC BY 4.0

Kollapscamp 2025

Zeltplatz auf dem Kollapscamp im morgendlichen Nebel Ein Teil vom Zeltplatz auf dem Kollapscamp 2025 im morgendlichen Nebel der Ungewissheit.Foto: ©Kollapscamp · CC BY 4.0 Workshop zum Stoppen starker Blutungen an einem Übungsmodell Auf dem Kollapscamp 2025 gab es Workshops, in denen geübt wurde, starke Blutungen zu stoppen.Foto: ©Kollapscamp · CC BY 4.0 Beleuchtete Workshopzelte auf dem Kollapscamp bei Nacht Workshopzelte auf dem Kollapscamp 2025 bei Nacht.Foto: ©Kollapscamp · CC BY 4.0

Pressekontakt

Therese und Gerriet vom Kollapscamp

presse@kollapscamp.de

Unsere Pressemitteilung (PDF)

Pressemitteilung vom 15.07.2026 komplett lesen

Pressemitteilung · Berlin, 15. Juli 2026

Solidarisch statt gelähmt: 1.000 Menschen bereiten sich gemeinsam auf Krisen vor

Kollapscamp 2026: 5.–9. August, Kuhlmühle (Nordbrandenburg). Presse ist eingeladen

Vom 5. bis 9. August 2026 kommen in Kuhlmühle (Nordbrandenburg) rund 1.000 Menschen zusammen, um den solidarischen Umgang mit Krisen zu üben. Fünf Tage lang bietet das Kollapscamp über 100 Workshops, dazu Panels, Talks, Kino, Konzerte und viel Raum für Vernetzung – organisiert von einer offenen Gruppe kollapsbewegter Menschen aus der Zivilgesellschaft. Die Idee dahinter: sich nicht abschotten, sondern gemeinsam vorbereiten. Das nennen wir solidarisches Preppen.

„Bei Fridays for Future habe ich jahrelang versucht, Regierungen zum Handeln zu bewegen – vergeblich. Der Klimakollaps wird kommen, das müssen wir uns ehrlich eingestehen“, sagt Therese, Mitorganisatorin des Kollapscamps. „Aber genau diese Anerkennung öffnet neue Wege. Solidarisches Preppen ist für mich der Weg aus der Ohnmacht ins Handeln.“

Beim solidarischen Preppen geht es nicht nur um den praktischen Umgang mit schwierigen Situationen, sondern vor allem um soziale Fähigkeiten: einen kühlen Kopf bewahren, Vorräte und Fähigkeiten teilen, füreinander da sein. Das kann konkret vieles heißen, zum Beispiel während einer Hitzewelle für ältere Nachbar*innen einkaufen oder wissen, wie man sich bei Hochwasser gegenseitig unterstützt. Uns ist auch wichtig zu betonen: Vorsorge ist eine Frage der Gerechtigkeit, denn wer jetzt schon wenig hat, wird von Krisen und Katastrophen am schnellsten und schwersten getroffen.

Fünf Tage lang reicht das Programm von Grundsätzlichem bis zu ganz Konkretem. Im Schwerpunkt Theorie widmen sich Angebote der Frage, wie sich Kollaps im Alltag konkret zeigt – von Stromausfall bis Medikamentenknappheit. Im Schwerpunkt Praxis können Teilnehmende z. B. lernen, Erste Hilfe zu leisten und ausfallsichere Kommunikation aufzubauen. Ein eigener Schwerpunkt gilt der emotionalen Arbeit: In Trauerritualen, Redekreisen und Trainings zu psychologischer Erster Hilfe geht es darum, handlungsfähig zu bleiben, wenn die Belastung durch Krisen und Katastrophen wächst.

Im Zentrum steht in diesem Jahr die Vernetzung: An mehreren Tagen bringt das Programm gezielt Menschen und Gruppen einzelner Regionen zusammen, um langfristige Netzwerke aufzubauen. In Panels und Talks wollen wir außerdem von Menschen lernen, die bereits in Kollaps-Situationen leben oder gelebt haben – etwa in Ländern, in denen Demokratien kollabiert sind.

„Preppen – da denken die meisten an Konservendosen und Bunker. Wir üben stattdessen: Ruhe bewahren, gegenseitige Unterstützung und füreinander einstehen“, sagt Gerriet aus dem Orga-Team des Kollapscamps. „Das Entscheidende im Ernstfall sind die Menschen um dich herum.“

Der Hintergrund: Hitzewellen, Kriege und Kriegsangst, finanzielle Unsicherheit, Fake News, der Aufstieg rechtsextremer Parteien – ökologische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Krisen greifen zunehmend ineinander. Kollaps meint dabei nicht zwingend den einen großen Knall wie bei Hollywood, sondern ein schockartiges bis schleichendes Wegbrechen von Systemen, auf die wir uns täglich verlassen – von der Stromversorgung über Lieferketten bis zu einem stabilen Klima und funktionierenden Demokratien. Ihn zu verdrängen macht Angst und lähmt; ihn anzuerkennen schafft die Grundlage, um sich wirksam vorzubereiten. Das Kollapscamp versteht sich als Teil einer wachsenden Bewegung für Solidarität im Kollaps und steht allen offen, die sich gemeinschaftlich vorbereiten wollen.

Presse-Service

Das Kollapscamp ist ein selbstorganisiertes Camp für solidarische Katastrophenvorsorge – und Journalist*innen sind herzlich eingeladen. Die Teilnahme ist für angemeldete Presse kostenlos. An drei Tagen – Donnerstag, Freitag (englisch) und Samstag – bieten wir jeweils um 14 Uhr einen begleiteten Presserundgang („Walking Press Conference“) über das Gelände an. Alle Rahmenbedingungen und die Anmeldung finden sich unter kollapscamp.de/presse.html

Über das Kollapscamp

Das Kollapscamp 2026 ist eine nichtkommerzielle, selbstorganisierte Veranstaltung für solidarische Katastrophenvorsorge, vorbereitet von einer offenen Gruppe kollapsbewegter Menschen aus der Zivilgesellschaft. Es bringt Menschen aus unterschiedlichen Zusammenhängen zusammen, um gemeinsam zu verstehen, was auf uns zukommt, und emotionale wie praktische Fähigkeiten für ein solidarisches Miteinander aufzubauen.

Pressekontakt: Therese & Gerriet · presse@kollapscamp.de · +49 1523 6868033
Infos & Tickets: kollapscamp.de

Presseregeln für Journalisti auf dem Kollapscamp 2026

Wir freuen uns über Berichterstattung. Das Kollapscamp ist zugleich ein Ort, an dem sich Menschen ausprobieren, streiten und verletzlich zeigen. Deshalb gelten hier klare Regeln.

Anmeldung

Bitte melde dich vorab unter presse@kollapscamp.de an – mit Namen, Medium und den Tagen, an denen du kommen möchtest.

Presserundgänge („Walking Press Conference")

Wir laden jeweils um 14 Uhr zu einem begleiteten Rundgang, bei dem wir das Camp vorstellen und für Fragen bereitstehen:

  • Donnerstag14 Uhr – deutsch
  • Freitag14 Uhr – englisch
  • Samstag14 Uhr – deutsch
Treffpunkt Jeweils auf der Straße vor dem Hoteleingang Kuhlmühler Str. 17, 16909 Wittstock/Dosse Auf der Karte öffnen ↗

Hier darf fotografiert, gefilmt und aufgenommen werden. Was wir während der Rundgänge sagen, möchten wir vor Veröffentlichung als Zitat freigeben.

Persönlichkeitsrechte

Außerhalb der Rundgänge gilt: Jede Person muss einzeln und aktiv zustimmen, bevor sie fotografiert, zitiert oder erkennbar beschrieben wird. Eine pauschale Einwilligung mit dem Betreten des Geländes gibt es bei uns nicht – auch wir selbst fragen, bevor wir Gesichter aufnehmen. Das ist ausnahmslos zu respektieren. Kinder und Jugendliche werden nie aufgenommen.

Schutzbereiche

Nicht aufgenommen wird in Schlafbereichen, in der Küche und – besonders wichtig – im Awareness-Bereich.

Rücksicht vor Ort

Bitte arbeitet zurückhaltend: Workshops, Gespräche und einzelne Menschen sollen durch die Berichterstattung nicht blockiert oder unter Druck gesetzt werden. Wer „Nein" sagt oder nicht reagiert, meint Nein.

Nehmt mit uns Kontakt auf, wenn Presse Persönlichkeitsrechte missachtet hat oder ihr euch andere Unterstützung mit dem Thema wünscht.