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Berichterstattung 2026
Eine Auswahl an Berichten, Interviews und Beiträgen über das Kollapscamp:
Schreibt uns wenn was fehlt an presse@kollapscamp.de.
Linke Prepper im Kollapscamp: Im Workshop »Bleeding Control« bereiten sie sich auf den Ernstfall vor
Kollapscamp bei Wittstock: Menschen bereiten sich auf den Umgang mit Krisen und Katastrophen vor
Nach der Klimabewegung: Proben für den Weltuntergang – zu Besuch bei linken Preppern
Kollapscamp 2026: 800 Teilnehmer lernen „Solidarisches Preppen“
Kollapscamp 2026: 800 Teilnehmer lernen „Solidarisches Preppen“
Bericht vom Kollapscamp
Kollapscamp bereitet auf Katastrophen vor
Warum gibt es trotz Hitze und Dürre keinen Aufschrei für mehr Klimaschutz?
Solidarisch Preppen lernen
Montagsmagazin: Gespräch über das Kollapscamp
Preppen ohne Egoismus: Warum sich rund 1.000 Menschen in einem Camp auf Stromausfälle und Extremwetter vorbereiten
So könnten wir untergehen
Kommt der Kollaps – und was dann?
Ohnmacht besiegen: Bessere Katastrophen!
In der Katastrophe retten dich Nachbarn, nicht die Dosensuppe
Berichterstattung 2025
Beiträge über das erste Kollapscamp im August 2025.
Resilienzfaktoren im Klimakollaps
Der Kollaps kann kommen
Das Ende der Hoffnungen als Anfang
Nach dem Untergang geht's weiter
DGS Berlin auf dem KollapsCamp 2025
Genoss*innenbeitrag: from Kollapscamp, with love
Klimabewegung: Warum sich Aktivisten auf den Klimakollaps vorbereiten
Das Ende der Welt proben
Overcome Dystopia / Dystopie überwinden
Kollapscamp: Keine Weltuntergangsstimmung
„Die Kollapsbewegung gibt mir Antrieb"
„Wir verstehen die Katastrophe als strategischen Raum"
Am Rande des Kollaps: Die Klimabewegung auf Selbstfindung beim Kollapscamp
Am Rande des Kollaps: Wie sich Aktivist*innen beim Kollapscamp auf solidarische Krisenpolitik vorbereiten
Bildmaterial
Diese Bilder vom Kollapscamp dürfen honorarfrei für die redaktionelle Berichterstattung über das Camp genutzt werden. Bitte gib den jeweils angegebenen Bildnachweis an. Ein Klick öffnet die Datei in voller Auflösung.
Kollapscamp 2026
Anfahrt zum Kollapscamp im Norden von Brandenburg.
Fragen, die in Workshops bewegt werden.
Auf dem Kollapscamp üben Teilnehmende Wundversorgung für Notfälle.
Teilnehmende üben starke Blutungen zu stoppen.
Workshops in Zelten auf dem Kollapscamp auf einer Wiese am Waldrand in Nordbrandenburg – hier üben Teilnehmende solidarisches Preppen und Hilfe in Katastrophen.
In den großen Zelten kommen Teilnehmende zu Workshops und Austausch zusammen und üben Hilfe in Katastrophen.
Kollapscamp 2025
Ein Teil vom Zeltplatz auf dem Kollapscamp 2025 im morgendlichen Nebel der Ungewissheit.
Auf dem Kollapscamp 2025 gab es Workshops, in denen geübt wurde, starke Blutungen zu stoppen.
Workshopzelte auf dem Kollapscamp 2025 bei Nacht.
Pressekontakt
Therese und Gerriet vom Kollapscamp
Pressemitteilung vom 15.07.2026 komplett lesen
Pressemitteilung · Berlin, 15. Juli 2026
Solidarisch statt gelähmt: 1.000 Menschen bereiten sich gemeinsam auf Krisen vor
Kollapscamp 2026: 5.–9. August, Kuhlmühle (Nordbrandenburg). Presse ist eingeladen
Vom 5. bis 9. August 2026 kommen in Kuhlmühle (Nordbrandenburg) rund 1.000 Menschen zusammen, um den solidarischen Umgang mit Krisen zu üben. Fünf Tage lang bietet das Kollapscamp über 100 Workshops, dazu Panels, Talks, Kino, Konzerte und viel Raum für Vernetzung – organisiert von einer offenen Gruppe kollapsbewegter Menschen aus der Zivilgesellschaft. Die Idee dahinter: sich nicht abschotten, sondern gemeinsam vorbereiten. Das nennen wir solidarisches Preppen.
„Bei Fridays for Future habe ich jahrelang versucht, Regierungen zum Handeln zu bewegen – vergeblich. Der Klimakollaps wird kommen, das müssen wir uns ehrlich eingestehen“, sagt Therese, Mitorganisatorin des Kollapscamps. „Aber genau diese Anerkennung öffnet neue Wege. Solidarisches Preppen ist für mich der Weg aus der Ohnmacht ins Handeln.“
Beim solidarischen Preppen geht es nicht nur um den praktischen Umgang mit schwierigen Situationen, sondern vor allem um soziale Fähigkeiten: einen kühlen Kopf bewahren, Vorräte und Fähigkeiten teilen, füreinander da sein. Das kann konkret vieles heißen, zum Beispiel während einer Hitzewelle für ältere Nachbar*innen einkaufen oder wissen, wie man sich bei Hochwasser gegenseitig unterstützt. Uns ist auch wichtig zu betonen: Vorsorge ist eine Frage der Gerechtigkeit, denn wer jetzt schon wenig hat, wird von Krisen und Katastrophen am schnellsten und schwersten getroffen.
Fünf Tage lang reicht das Programm von Grundsätzlichem bis zu ganz Konkretem. Im Schwerpunkt Theorie widmen sich Angebote der Frage, wie sich Kollaps im Alltag konkret zeigt – von Stromausfall bis Medikamentenknappheit. Im Schwerpunkt Praxis können Teilnehmende z. B. lernen, Erste Hilfe zu leisten und ausfallsichere Kommunikation aufzubauen. Ein eigener Schwerpunkt gilt der emotionalen Arbeit: In Trauerritualen, Redekreisen und Trainings zu psychologischer Erster Hilfe geht es darum, handlungsfähig zu bleiben, wenn die Belastung durch Krisen und Katastrophen wächst.
Im Zentrum steht in diesem Jahr die Vernetzung: An mehreren Tagen bringt das Programm gezielt Menschen und Gruppen einzelner Regionen zusammen, um langfristige Netzwerke aufzubauen. In Panels und Talks wollen wir außerdem von Menschen lernen, die bereits in Kollaps-Situationen leben oder gelebt haben – etwa in Ländern, in denen Demokratien kollabiert sind.
„Preppen – da denken die meisten an Konservendosen und Bunker. Wir üben stattdessen: Ruhe bewahren, gegenseitige Unterstützung und füreinander einstehen“, sagt Gerriet aus dem Orga-Team des Kollapscamps. „Das Entscheidende im Ernstfall sind die Menschen um dich herum.“
Der Hintergrund: Hitzewellen, Kriege und Kriegsangst, finanzielle Unsicherheit, Fake News, der Aufstieg rechtsextremer Parteien – ökologische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Krisen greifen zunehmend ineinander. Kollaps meint dabei nicht zwingend den einen großen Knall wie bei Hollywood, sondern ein schockartiges bis schleichendes Wegbrechen von Systemen, auf die wir uns täglich verlassen – von der Stromversorgung über Lieferketten bis zu einem stabilen Klima und funktionierenden Demokratien. Ihn zu verdrängen macht Angst und lähmt; ihn anzuerkennen schafft die Grundlage, um sich wirksam vorzubereiten. Das Kollapscamp versteht sich als Teil einer wachsenden Bewegung für Solidarität im Kollaps und steht allen offen, die sich gemeinschaftlich vorbereiten wollen.
Presse-Service
Das Kollapscamp ist ein selbstorganisiertes Camp für solidarische Katastrophenvorsorge – und Journalist*innen sind herzlich eingeladen. Die Teilnahme ist für angemeldete Presse kostenlos. An drei Tagen – Donnerstag, Freitag (englisch) und Samstag – bieten wir jeweils um 14 Uhr einen begleiteten Presserundgang („Walking Press Conference“) über das Gelände an. Alle Rahmenbedingungen und die Anmeldung finden sich unter kollapscamp.de/presse.html
Über das Kollapscamp
Das Kollapscamp 2026 ist eine nichtkommerzielle, selbstorganisierte Veranstaltung für solidarische Katastrophenvorsorge, vorbereitet von einer offenen Gruppe kollapsbewegter Menschen aus der Zivilgesellschaft. Es bringt Menschen aus unterschiedlichen Zusammenhängen zusammen, um gemeinsam zu verstehen, was auf uns zukommt, und emotionale wie praktische Fähigkeiten für ein solidarisches Miteinander aufzubauen.
Pressekontakt: Therese & Gerriet · presse@kollapscamp.de · +49 1523 6868033
Infos & Tickets: kollapscamp.de
Presseregeln für Journalisti auf dem Kollapscamp 2026
Wir freuen uns über Berichterstattung. Das Kollapscamp ist zugleich ein Ort, an dem sich Menschen ausprobieren, streiten und verletzlich zeigen. Deshalb gelten hier klare Regeln.
Anmeldung
Bitte melde dich vorab unter presse@kollapscamp.de an – mit Namen, Medium und den Tagen, an denen du kommen möchtest.
Presserundgänge („Walking Press Conference")
Wir laden jeweils um 14 Uhr zu einem begleiteten Rundgang, bei dem wir das Camp vorstellen und für Fragen bereitstehen:
- Donnerstag14 Uhr – deutsch
- Freitag14 Uhr – englisch
- Samstag14 Uhr – deutsch
Hier darf fotografiert, gefilmt und aufgenommen werden. Was wir während der Rundgänge sagen, möchten wir vor Veröffentlichung als Zitat freigeben.
Persönlichkeitsrechte
Außerhalb der Rundgänge gilt: Jede Person muss einzeln und aktiv zustimmen, bevor sie fotografiert, zitiert oder erkennbar beschrieben wird. Eine pauschale Einwilligung mit dem Betreten des Geländes gibt es bei uns nicht – auch wir selbst fragen, bevor wir Gesichter aufnehmen. Das ist ausnahmslos zu respektieren. Kinder und Jugendliche werden nie aufgenommen.
Schutzbereiche
Nicht aufgenommen wird in Schlafbereichen, in der Küche und – besonders wichtig – im Awareness-Bereich.
Rücksicht vor Ort
Bitte arbeitet zurückhaltend: Workshops, Gespräche und einzelne Menschen sollen durch die Berichterstattung nicht blockiert oder unter Druck gesetzt werden. Wer „Nein" sagt oder nicht reagiert, meint Nein.
Nehmt mit uns Kontakt auf, wenn Presse Persönlichkeitsrechte missachtet hat oder ihr euch andere Unterstützung mit dem Thema wünscht.