Kollapscamp 2026
Vom 5.–9. August 2026 hat das 2. Kollapscamp stattgefunden – danke euch für alle Unterstützung: Zusammen können wir die unvermeidbaren Katastrophen zu besseren Katastrophen machen.
Wenn ihr nächstes Jahr mitorganisieren wollt oder Feedback für uns habt, schreibt uns an kontakt@kollapscamp.de.
Im Kollapscamp lernen wir miteinander und voneinander, wie wir in Gemeinschaften mit Krisen umgehen und Katastrophen mit kollektiver Solidarität begegnen.
Gemeinsam können wir viel schaffen – und auf dem Camp finden wir heraus wie! Da das Camp nicht barrierefrei ist, kontaktiere uns wenn du Assistenz oder Hilfsmittel benötigst.
Schwerpunkt in diesem Jahr ist Vernetzung. Wir wollen Anstoß geben für den Aufbau regionaler und thematischer Netzwerke.
Das Programm umfasst drei Bereiche:
Planetare Grenzen · Kipppunkte · Realistische Szenarien · Kollapsdynamiken · Koloniale Kontinuitäten · Lernen aus historischen Erfahrungen
Raum für Trauer · Deeskalation · Psychosoziale Techniken · Gruppendynamik
Versorgung · Erste Hilfe · Selbstverteidigung · Funken · Simulationen
Die bestehenden Systeme sind bereits instabil oder kommen an ihre Grenzen, Krisen und Katastrophen nehmen zu. Der Zwang zum Wachstum und das Versprechen eines ewigen Fortschritts durch Technik tragen nicht mehr. Wir sehen:
Statt zu verdrängen, setzen wir auf solidarische Vorbereitung. Wir betrachten Kollaps nicht als ein apokalyptisches Ende, sondern als eine stetige Zunahme von Krisen und Katastrophen. Doch selbst wenn Katastrophen nicht mehr verhindert werden können, wollen wir uns für Gerechtigkeit einsetzen und Leid reduzieren.
Das Kollapscamp wird von uns unbezahlt organisiert. Wenn du aktiv mitmachen willst, schreib uns: community@kollapscamp.de
Die Kosten für Verpflegung und Unterkunft tragen die Teilnehmenden selbst. Für die Bildungsarbeit des Camps sind wir auf Fördermittel und Spenden angewiesen.
Wir lehnen Rassismus, Queerfeindlichkeit, Ableismus und jede andere Form der Diskriminierung ab. Wir wollen kein Preppen auf Kosten anderer und kooperieren nicht mit Menschen oder Gruppen, deren Strategien auf Abwertung oder Benachteiligung anderer beruhen.
Wir haben ein Awareness-Team. Diskriminierung, Gewalt und grenzverletzendes Verhalten haben bei uns keinen Platz.